Wir sind Teil der Lösung
Genossenschaften können zur Bewältigung der Wohnungskrise beitragen
Rund eine halbe Millionen Menschen leben in Berlin in einer Wohnungsgenossenschaft. Dort profitieren sie von langfristig stabilen und sozialverträglichen Mieten und den Möglichkeiten demokratischer Mitbestimmung und Selbstverwaltung. Während die Stadt wächst, die Mieten rasant steigen und Umziehen für viele nahezu unmöglich geworden ist und neue, dauerhaft bezahlbare Wohnungen dringend benötigt werden, stagniert jedoch die Zahl der Fertigstellungen im genossenschaftlichen Wohnungsbau.
Das liegt vor allem an schlechten Rahmenbedingungen. Damit der Anteil genossenschaftlicher Häuser und Quartiere spürbar wachsen kann, braucht Berlin eine Stadtentwicklungspolitik, die zielgerichtet und in ausreichendem Maße landeseigene Grundstücke zur Verfügung stellt, Förderungen ausweitet und die Zusammenarbeit mit den Genossenschaften auf eine neue Stufe stellt. Nur so sind mehr Wohnprojekte möglich, die die Bedarfe und Bedürfnisse von Mieter*innen in den Mittelpunkt stellen.

Das Bündnis junger Genossenschaften (BjG) zeigt in seiner aktuellen Broschüre, wo wir in Berlin gerade stehen, was Genossenschaften leisten können und welche Maßnahmen erforderlich sind, damit eine gemeinwohlorientierte Wohnraumversorgung systematisch ausgeweitet werden kann. An konkreten Beispielen wird anschaulich, warum es sich lohnt, Genossenschaften als Motor einer sozialen und zukunftssicheren Stadtentwicklung zu begreifen. Wir sind uns sicher: Nur gemeinsam können wir Berlin wieder bezahlbar machen.
Download hier ➡ BjG Broschüre, Juli 2026: Berlin, warum bist du so teuer geworden?
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