Für eine transformative Wohnungspolitik mit Genossenschaften

„Das Beste, was wir tun können ist, den Kampf um das Voranschreiten als einen experimentellen Prozess zu behandeln, innerhalb dessen wir die Grenzen des Möglichen fortlaufend ausloten – und dabei reale Utopien nicht nur entwerfen, sondern real werden lassen“.
Erik Olin Wright (2017): Reale Utopien: Wege aus dem Kapitalismus, S. 496

Mit ihren kollektiv selbstverwalteten Wohnformen zur Kostenmiete stellen Genossenschaften eine Alternative zum spekulativen Wohnungsmarkt und zur staatlich organisierten Vergabe von gefördertem Wohnraum dar. Gleichzeitig agieren sie unter den Bedingungen des Marktes und sind angesichts dramatisch hoher Bau- und Baufinanzierungskosten kaum in der Lage, ohne substanzielle politische Förderung zu bauen.

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