Die Kerngruppe Sophienstraße 29 ist gestartet – steig jetzt mit ein

Im Weitlingkiez läßt es sich gut wohnen: Er ist geprägt von Wohnblöcken mit ruhigen grünen Innenhöfen, es gibt einen Wochenmarkt, die Rummelsbucht ist nicht weit und die Anbindung dank des Bahnhofs Lichtenberg hervorragend. 

Hier liegt in der Sophienstraße 29 ein landeseigenes Grundstück, auf dessen Entwicklung wir uns im Rahmen eines Konzeptverfahrens bewerben. Wir planen einen genossenschaftlichen Neubau mit Wohnungen für unterschiedliche Lebensformen, mit Gemeinschaftsräumen und Gewerbeflächen im Erdgeschoss.

Für die Bewerbung im Konzeptverfahren haben wir zusammen mit Menschen, die sich im Weitlingkiez ihr zukünftiges Zuhause vorstellen können, eine Kerngruppe gegründet. Gemeinsam erarbeiten wir die ersten Planungsvorgaben und entwickeln ein Angebot zur genossenschaftlichen Entwicklung des Grundstück.

Es sind noch Plätze frei und wir würden uns freuen, wenn Du dabei bist! So kannst Du mitmachen:

  • Du zahlst einen Entwicklungsbeitrag und erhältst damit im Falle einer erfolgreichen Bewerbung im Konzeptverfahren Anspruch auf eine Wohnung im Projekt – unabhängig von der Höhe Deiner Anwartschaftsnummer.
  • Mit dem Entwicklungsbeitrag finanzierst Du einen Teil der Leistungen, die im Zuge des Konzeptverfahrens von der urban coop berlin und beauftragten Dritten erbracht werden. Damit machst die Bewerbung erst möglich, indem Du Dich am Risiko der Teilnahme an einem offenen Bieterverfahren beteiligst.

Bis Ablauf des 04. Juli 2026 kannst Du Dich entscheiden, ob Du dabei sein möchtest.
Erfahre hier mehr über das Projekt in der Sophienstraße 29 und wie Du der Kerngruppe beitreten kannst.

Einstiegshürde Bodenpreise

Genossenschaftsförderung in Berlin: Ein Rückblick vor den Wahlen

 

Seit gut 5 Jahren gibt es die urban coop berlin. Vor knapp 5 Jahren ist eine rot-rot-grüne Regierungskoalition angetreten, um eine Lösung der Krise bezahlbaren Wohnens in Berlin voranzutreiben. Und vor gut 4 Jahren hat sich das “Bündnis junger Genossenschaften” gegründet, um die Politik dafür zu sensibilisieren, dass Genossenschaften nachhaltige Antworten auf die Wohnungsfrage erarbeiten und umzusetzen können. Was ist seitdem passiert? Was hat funktioniert und was könnte besser werden? In knapp 2 Monaten sind Abgeordnetenhauswahlen und damit werden auch die wohnungspolitischen Karten neu gemischt. Zeit für uns, an dieser Stelle in regelmäßigen Abständen Bilanz zur Situation der Genossenschaftsförderung in Berlin zu ziehen und Perspektiven zu entwickeln – durchaus kritisch und genau deshalb im Sinne einer solidarischen Stadtentwicklung.

Nach jahrelanger Vorarbeit und Wissensproduktion durch stadtentwicklungspolitische Initiativen hat sich Berlin 2016 entschieden, landeseigene Baugrundstücke grundsätzlich nicht mehr zum Marktpreis zu privatisieren. Stattdessen werden diese vorzugsweise über Konzeptverfahren vergeben – und sie werden nicht mehr verkauft, sondern im Erbbaurecht langfristig verpachtet.

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